Das Ende der Reise…….

….. von einem kleinen Dorf mitten auf Java, über Deutschland bis zuletzt nach Ibiza…… so verlief die lange Reise dieser 2,7 Tonnen schweren Buddha Statue aus Vulkanstein…. am Ende wurde es dann aber doch noch einmal richtig spannend! Ein „beherzter Kranführer“ wurde zur Schlüsselfigur!

Der Buddha musste vom Hafen Ibiza noch einen schmalen, steilen Schotterweg hinauf um dann abschließend per Schwerlastkran auf ein eigens für ihn am Berghang errichtetes Podest gehoben zu werden.
Keine einfache Aufgabe!
Hier eine kurze Zusammenfassung der Aktion geschrieben von unserem Kunden:

….. wir haben dann doch noch einen Kranfahrer gefunden der sich das Projekt zugemutet hat… er war ein echter Meister auf seinem Gebiet – nicht nur dass er den Autokran über ca. 1 Km rückwärts einen schmalen, kurvigen Feldweg den Berg hinauf bewegt hat und millimetergenau in unsere Auffahrt gefahren ist – auch das Setzen des Buddhas hat nach nur einem einzigen vorherigen Testlauf sofort geklappt, wobei es sich wohl um mit einer der schwierigsten Aufgaben für den Kranführer gehandelt hat.
(siehe auch unser Video Post)

Die Vorgeschichte

Bereits im Herbst 2015 lernten wir unsere späteren Kunden Sandra und Oliver R. kennen. Sie waren auf der Suche nach dem „perfekten“ Buddha!
Er sollte nicht nur groß sein sondern unsere Kunden hatten auch genaue Vorstellungen zur Farbe des Steins, zur Mudra (Handhaltung) und natürlich dem wichtigsten Aspekt einer jeden Buddha Statue,- der Ausstrahlung des Buddha’s, welche natürlich nur über das Angesicht zu erzielen ist.
In unseren Lagerbeständen befanden sich zwar einige große Buddha’s aber es war einfach nicht der „Richtige“ darunter.

So fuhren wir also einige Wochen später nach Indonesien und wie in jedem Jahr hatten wir einige Suchaufträge im Reisegepäck, unter anderem nun auch einen Suchauftrag von Sandra & Oliver für einen mindestens 2,3 Mtr. hohen Buddha mit der richtigen Mudra und natürlich der richtigen Ausstrahlung!
………. keine einfache Aufgabe denn Buddha Statuen in dieser Größenordnung sind nicht leicht zu finden!

Aber wir hatten Glück und schon nach wenigen Wochen hörten wir von einem großen Buddha der angeblich gerade in einem Dorf nahe des Mount Merapi (einem noch aktiven Vulkan) hergestellt wurde, also machten wir uns auf den Weg dorthin. Dank der modernen Kommunikationsmittel konnten wir auch bald Bildmaterial und Beschreibungen nach Deutschland senden und unsere Kunden konnten eine „fundierte“ Entscheidung treffen.
Der Buddha wurde auf der Stelle gekauft!

Wenn man Heute, fast ein Jahr nach dem Erstkontakt, das Endresultat betrachtet dann muss man einfach sagen….“ die Mühe hat sich in jedem Fall gelohnt“…. und wir sind auch ein ganz klein wenig stolz darauf an diesem Projekt beteiligt gewesen zu sein!
Vielen Dank Sandra & Oliver!